Diagnostik

Neben einem vertraulichen Gespräch über Ihre Krankengeschichte (Anamnese) und einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung (klinischer Status) setzen wir lang erprobte, moderne Verfahren ein, die eine möglichst genaue Diagnose ergeben.

Bedauerlicherweise werden nicht alle Leistungen von allen Kassen bezahlt. In Klammer steht, welche Kassen für die jeweiligen Leistungen aufkommen.

Sehtests
Die Sehschärfe von Kleinkindern und Erwachsenen kann mit geeichten Schwarz-Weiß-Sehtafeln einfach überprüft werden. Zur Diagnostik der Farbtüchtigkeit stehen normierte Farbtafeln zur Verfügung.
Ruhe-, Belastungs- und 24-Stunden-EKG (alle Kassen, aber nur im Notfall)
Eine entscheidende diagnostische Bedeutung kommt dem EKGRuhe-EKG beim Herzrhythmusstörungen, beim Herzinfarkt und Herzmuskelvergrößerung (Sportlerherz) zu, die damit zuverlässig und genau erkannt werden können.Ein Belastungs-EKG sollte vor jeder längerfristigen sportlichen Aktivität (z.B. Marathonlauf) als Trainingsgrundlage gemacht werden. Im Wesentlichen zeichnet ein Belastungs-EKG die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels während körperlicher Anstrengung auf und gibt Aufschluss über den Zustand der Herzkranzgefäße.

Im 24-Stunden-EKG wird einen Tag lang jeder einzelne Herzschlag aufgezeichnet. Damit können Rhythmusstörungen auch im Schlaf entdeckt und genau analysiert werden.

Podoskop
Fußdeformitäten, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand und Wirbelsäulenfehlstellungen können auf dem Spiegelpodest einfach diagnostiziert werden, schon bevor Beschwerden auftreten.
Ultraschall-Untersuchung (teilweise kleine Kassen)
SonographieDie Einführung des Ultraschalls war ein Meilenstein für die Diagnostik innerer Organe: Schilddrüsen und Halsarterien, große Arterien und Venen im Bauchraum, Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz und Nieren, Gebärmutter, Eierstöcke, Harnblase, Prostata, Hoden, Brust; Schwangerschaft, Säuglingshüftgelenke.
Blutuntersuchungen (teilweise alle Kassen)
geben wichtige Hinweise auf versteckte Erkrankungen wie Anämie, Rheuma, Gicht, Infektionen und Arteriosklerose. Die Funktionen von Schilddrüsen, Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren können genau beurteilt werden.
Lungenfunktiosprüfung (kleine Kassen)
SpirometrieIn der Spirometrie werden die Atemvolumina und die Stromgeschwindigkeiten während des Ein- und Ausatmens gemessen. Sie gibt wichtige Aufschlüsse über den Zustand der Lungen und Bronchien, kann Asthma schon erkennen, bevor Atemnot auftritt, und Kurzatmigkeit abklären.Für die Früherkennung von Lungenerkrankungen spielt die spirometrische Untersuchung bei Ihrem Hausarzt eine Schlüsselrolle.
Gesundenuntersuchung (alle Kassen, Basisprogramm)
Diese erlaubt eine grobe Einschätzung der Gesundheit, reicht aber für eine gründliche Beurteilung nicht aus.
Stuhlproben (alle Kassen)
sind wichtig zur Diagnostik von Magen-Darmkrebs oder Infektionen, z.B. bei Durchfall.
Harnanalysen (alle Kassen)
erfassen zusammen mit Blutwerten akute und chronische Nieren- und Harnwegserkrankungen und geben Hinweise auf Stoffwechselstörungen.
Hormonanalysen (teilweise alle Kassen)
Sexualhormone schützen auch Arterien vor Verkalkung und Knochen vor Osteoporose. Wenn mit zunehmendem Alter Vitalität und Energie nachlassen, kann ein Mangel an Schilddrüsen- oder Sexualhormonen die Ursache sein.
Vitamine (keine Kassenleistung)
Unsere Nahrung verarmt zusehends an Nährstoffen. Zur Deckung des täglichen Bedarfes an Mineralstoffen und Vitaminen benötigt unser Organismus Nahrungsergänzungen, um leistungsfähig und gesund zu bleiben.

Pulsdruck

Der Pulsdruck — ein neuer Risikofaktor rückt in den Mittelpunkt

Der Pulsdruck ist die Differenz zwischen dem systolischem und dem diastolischem Blutdruckwert und beschreibt die Druckwelle, die mit jedem Herzschlag durch das Blutgefäßsystem läuft.

Bei einem Blutdruck von 120/90 ergeben sich also 120 – 90 = 30 mmHg Pulsdruck.

Eine Meta-Analyse der großen Blutdruckstudien in Europa und China ergab, dass ein Anstieg des Pulsdrucks um 10 mmHg…

  • das Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Komplikationen um 13 % erhöht
  • das Risiko für Todesfälle infolge Herz- und Gefäßkomplikationen um 22% erhöht

Ursachen und Wirkung

Ein erhöhter Pulsdruck hat in der Regel seine Ursache in einer Abnahme der Elastizität der großen Arterien als Folge einer fortgeschrittenen Arteriosklerose. Die gezielte Behandlung des erhöhten Pulsdruckes ermöglicht eine effektive Senkung des Risikos für Schlaganfall, Herzschwäche und Herzinfarkt. Der Normalwert kann bis 50 mmHg betragen. Aber nicht für alle älteren Patienten ist dieser Idealwert zu erreichen: Wenn dabei Schwindelzustände auftreten, sollte als erstes Therapieziel ein Wert unter 65 mmHg angestrebt werden. So vermindert man das Risiko für die genannten Herz- und Gefäßerkrankungen.

Wie kann man den Pulsdruck zuverlässig bestimmen?

Die Methode der Wahl bei der Bestimmung dieses Risikofaktors ist die 24-Stunden-Blutdruckmessung (Langzeit-Blutdruckmessung). Ein automatisches Blutdruckmessgerät bestimmt hierbei tagsüber in 15-minütigem, nachts in 30-minütigem Abstand den Blutdruck. Diese Werte lassen sich graphisch übersichtlich darstellen.

Auch die Stärke und Ausprägung des Druckanstieges in den einzelnen Bluthochdruckphasen lässt sich hier auswerten. Damit kann man erkennen, welche starken Schwankungen der Pulsdruck mit den entsprechenden Gefäßwandbelastungen zeigt.

Krankenkassen

ecardSeit 2005 hat jeder Österrreicher hat als Nachweis einer bestehenden Krankenversicherung von seiner Krankenkasse eine e-card bekommen. Damit kann er bei jedem Vertragsarzt Kassenleistungen kostenlos in Anspruch nehemen. Der Arzt kann auf elektronischem Wege damit die Versicherungsdaten gleich von der Zentrale erfahren. Der jeweilige Arbeitgeber und die Wohnadresse stehen nicht drauf. Deshalb müssen diese 2 Angaben immer wieder nachgefragt werden. Bei Änderungen müssen diese Daten im Computer der Ordination korrigiert werden.

Die e-card ist jedoch kein Freibrief mit dem man jeden Tag einen anderen Arzt auf Kassenkosten besuchen kann.

Vielmehr gilt weiterhin die vernünftige Regelung mit der Funktion des Hausarztes und Überweisungen zum Facharzt für jeweils ein Quartal bei den Gebietskrankenkassen und der Bauernkrankenkasse, sowie jeweils ein Monat bei den kleinen Kassen.

Somit kann der Hausarzt immer wieder die verschiensten Facharztbefunde und die entspechenden Therapien koordinieren. Einerseits vermeidet man damit mehrfache gleichwertige Untersuchungen, und andererseits kann man verhindern, dass die Patienten etwa zu viele gleich wirksame Medikamente von verschienden Ärzten oder Krankenhäusern einnehmen. Der Hausarzt bekommt alle Verordnungen und muss überprüfen, wie diese zusammenpassen, muss die möglichen Wechselwirkungen abwägen und schließlich einen passenden Diagnose- und Therapieplan besprechen.

Der Facharzt braucht seinerseits wieder die e-card zusammen mit der Überweisung vom Hausarzt, um auf spezielle Fragestellungen eingehen zu können und die nötigen Diagnosen sowie die Therapiemöglichkeiten sowohl dem Patienten als auch dem Arzt zu erläutern.

Dieses österreichische Krankenkassensystem mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und den vielen Krankenhäusern eher zentral gewährleistet eine möglichst effiziente Versorgung aller Österreicher nach dem Solidaritätsprinzip. Alle zahlen einen Beitrag zur Sozial- und Krankenversicherung, damit alle im Krankheitsfall versorgt werden können.

Meine Reiseapotheke

Impfungen

Überprüfen Sie schon 2 Monate vor Reiseantritt ihren Impfpass. Zur Grundausstattung braucht jeder Reisende ausreichenden Schutz gegen:

  • Diptherie-Tetanus-Polio, Auffrischung alle 10 Jahre
  • Hepatitis A und B, schützt mindestens 5 Jahre
  • Typhus, Injektion schützt 3 Jahre

Weitere Impfungen sind je nach Uralubsziel vorgeschrieben oder empfohlen. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder in den diversen Tropeninstituten (etwa beim Tropeninstitut Stemberger oder bei Impf.at).

Die Malaria Prophylaxe muss spätestens 2 Wochen vor Beginn der Reise eingenommen werden. Welches Mittel geeignet ist, hängt vom Reiseziel ab.

Meine Reiseapotheke

Wer regelmäßig Medikamente braucht, soll genügend und alle, auch eventuelle Notfallmittel, für den Urlaub mitnehmen!

Es ist viel einfacher, einige wenige Arzneien mitzunehmen, als diese erst am Uralubsort zu besorgen. Meistens sind es die gleichen Unpässlichkeiten, die einen Urlaub gehörig stören. Dagegen kann man rasch selber helfen.

  • Reisekrankheit: vorher Neo Emedyl
  • Schmerzen aller Art: Eine Großpackung Aspirin
  • Kreislauf: Crategantropfen
  • Übelkeit: Paspertin
  • Sodbrennen, Magenschmerzen: Pantoloc
  • Durchfall: Carbo medizinalis und Imodium
  • Darminfektion mit Fieber: Ciprofloxacin (2x1g für Erwachsene)
  • Strapazierte Haut, Sonnenbrand: Kühlprednonsalbe
  • Wundbehandlung: Baneocinsalbe
  • Rinnende Augen, tropfende Nase, schmerzende Ohren: Betnesol N Tropfen
  • Schlafmittel: Somnubene

Allgemeine Empfehlungen

  • Nahrungsmittelhygiene: kein Leitungswasser, Eiswürfel, Eiscreme, Salate, rohe Gemüse, roher Fisch, rohes Fleisch.
  • Insektenschutz vor allem in der Dämmerung: langärmelige Hemden und Blusen, lange Hosen.
  • Kondome schützen vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS, Hepatitis, Tripper und Syhilis.

Blutdruck

Was bedeutet Blutdruck?

Damit das Blut jede Stelle des Körpers erreichen kann, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Weil das Herz wie ein Blasebalg in kleinen Stößen pumpt, schwankt der Blutdruck immer zwischen zwei Werten.

Solange sich das Herz zusammenzieht (Systole), drückt es Blut in die Arterien und der Blutdruck steigt. Wenn sich das Herz maximal zusammengezogen hat, ist der höchste Wert des Blutdruckes erreicht. Man nennt diesen Wert den systolischen Blutdruck.

Danach beginnt die Erschlaffungsphase (Diastole), in der sich die Herzkammern füllen und kein Blut in die Arterien gepumpt wird. Deshalb fällt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser Wert heißt diastolischer Blutdruck.

Das 1×1 der Blutdruckmessung

Richtig Blutdruck messen

Blutdrucktabelle großFür die Selbstmessung stehen verschiedene Geräte zur Auswahl, die automatisch am Handgelenk oder Oberarm messen. Das Messgerät soll möglichst ruhig in Herzhöhe gehalten werden, genau so als würden Sie ein Baby im Arm halten. Zum richtigen Bedienen des jeweiligen Apparates lesen Sie in jedem Fall die Gebrauchsanleitung des Herstellers. Der gemessene Blutdruck wird immer in zwei Werten angegeben (Systole und Diastole, siehe oben). Zum Beispiel 120/80, gesprochen 120 zu 80. Die Einheit ist mmHg, gesprochen Millimeter Quecksilbersäule. Damit die Messung sinnvoll wird, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Die Persont sitzt, die Beine nicht überkreuzt, der leicht angewinkelte Arm ist auf eine stabile Unterlage gelegt
  • Die Blutdruckmanschette oberhalb des Handgelenkes oder in Oberarmmitte anlegen, Messpunkt in Herzhöhe
  • Die Person sollte zumindest 5 Minuten vor der Messung entspannt sein. Er soll während der Messung ruhig bleiben, nicht sprechen
  • Mindestens 2 Messungen sollen im Abstand von 1 Minute gemacht werden, da die erste Messung oft zu hoch ausfällt

Falsche Werte können natürlich immer entstehen. Hier einige Gründe dafür: Falsch niedrige Werte

  • zu große Manschette
  • starke Beugung des Armes
  • zu weit über Herzhöhe liegende Manschette

Falsch hohe Werte

  • zu kleine Manschette für dicke Arme
  • zu weit unter der Herzhöhe liegende Manschette
  • Person sitzt nicht entspannt an der Rückenlehne
  • Beine sind überkreuzt

Zusätzlich sollte auch der Puls gemessen werden. Die meisten modernen Geräte erledigen das gleich während der Blutdruckmessung.

Wir haben für Sie zwei Tabellen zusammengestellt, in die Sie Ihre gemessenen Werte eintragen können. Die Tabelle Blutdruckwerte (PDF) gibt Ihnen eine rein tabellarische Übersicht. Wir haben auch eine kombinierte Blutdrucktabelle (PDF) erstellt, in der Sie zusätzlich eine Kurve einzeichnen können, wie es auf dem Bild nebenan zu sehen ist, sowie in der letzten Zeile Ihre Blutdruckmedikamente eintragen.

Die Werte, die der Blutdrucktabelle zu Grunde liegen, haben wir dem Journal der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie 2004 entnommen. Mehr dazu finden Sie am Ende der Seite.

Warum zu Hause messen?

Beim Arztbesuch werden meist höhere Werte gemessen als zu Hause. Dieses Phänomen ist als Weißkitteleffekt bekannt, weil die Patienten beim Arzt eher aufgeregt oder angespannt sind. Eine 24-Stunden Blutdruckmessung gilt zwar als Goldstandard in der Beurteilung des Blutdruckes, ist aber nur selten verfügbar. Daher empfehlen medizinische Leitlinien die Blutdruckselbstmessung. Dies ist eine nachweislich effektive Methode zur Steuerung der Therapie.

Was macht zu hoher Blutdruck?

Grundsätzlich ist erhöhter Blutdruck ein Wegbereiter für Arteriosklerose mit allen ihren fatalen Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Raucherbein und viele andere Organschäden. Wenn es gelingt, den Blutdruck in normalen Grenzen zu halten, kann das Risiko für all diese schweren Erkrankungen erheblich vermindert werden. Unser Körper verfügt über keine sicheren Fühler für zu hohen Blutdruck. Hinweise sind Anzeichen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten oder Kurzatmigkeit. Oft bleibt ein Bluthochdruck (Hypertonie) über lange Zeit unentdeckt und wird erst bei einer Routineuntersuchung zufällig festgestellt.

Wie entsteht Bluthochdruck?

Nur bei etwa 5% aller Menschen mit Hypertonie gibt es eine bekannte Ursache, wie Nieren-, Herz- und Gefäßerkrankungen oder Störungen im Hormonhaushalt. Bei allen anderen Hypertonikern findet man keinen organischen Grund für die Hochdruckerkrankung. Man spricht dann von essenzieller Hypertonie. Eine Vielzahl von Einflüssen können die Entstehung von Bluthochdruck fördern. Neben Faktoren, die man nicht verändern kann — wie erbliche Veranlagung, Alter, Zuckerkrankheit, Stoffwechselstörungen — gibt es auch viele, die der Patient sehr wohl beeinflussen kann. Hierzu gehören vor allem Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel, kochsalzreiche Ernährung und übermäßiger Stress.

Ist der Blutdruck immer gleich?

Die Blutdruckwerte beim Menschen sind vergleichbar mit einem Tourenzähler im Auto!

Weil die Höhe von verschiedenen Faktoren abhängig ist, zeigen die Werte normale Tagesschwankungen. So steigt der Blutdruck bei körperlicher Anstrengung oder Stress und sinkt wieder, wenn man sich entspannt. So können Werte für den systolischen Druck zwischen 100 und 200 und für den diastolischen Druck zwischen 80 und 120 mmHg kurzfristig als Ausdruck der jeweiligen Stresssituation gemessen werden, ohne dass man Angst vor zu hohem Blutdruck haben muss. Erst wenn dauernd so hohe Werte gemessen werden, muss man den Blutdruck vom Arzt abklären lassen und individuell und stufenweise behandeln.

Dies wird medizinisch als zirkadiane Blutdruck-Rhythmik bezeichnet:  Ab dem frühen Morgen steigt der Blutdruck bis auf seinen Höchstwert um die Mittagszeit an, sinkt dann am frühen Nachmittag ab (müde Phase nach dem Mittagessen), um dann am späten Nachmittag einen zweiten, allerdings etwas niedrigeren Gipfel zu erreichen; im Verlaufe der Nacht liegen die Blutdruckwerte dann am niedrigsten.

Wann ist der Blutdruck normal?

Schweregrade des Blutdruckes für Erwachsene (nach den Richtlinien der österreichischen Hochdruckliga 2004)
Idealwerte bis 120/80 mmHg
Normalwerte 120/80 – 129/84 mmHg
Nochnormale Werte 130/85 – 139/89 mmHg
Hypertonie Stadium 1 140/90 – 179/109 mmHg
Hypertonie Stadium 2 ab 180/110 mmHg
Isolierte systolische Hypertonie über 140 systolisch, unter 90 diastolisch

Pulsdruck

Zum Thema Pulsdruck haben wir einen eigenen Beitrag zusammengestellt.

Therapien

Nach einer exakten Diagnose folgt eine gezielte Therapie. Hier eine Auswahl verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Erkrankungen:

Injektionen, Infiltrationen, Infusionen
Spritzen und Infusionen bringen rasche Erleichterung bei Schmerzen und Entzündungen von Nerven, Muskeln, Sehnen, Gelenken und Bandscheiben. Als Erstbehandlung wird dies gerne gemacht vor oder gleichzeitig mit weiteren physikalischen, medikamentösen oder operativen Therapien.
Physikotherapie
Mikrowellenbestrahlungen, Ultraschall- und Elektrotherapien wirken als sanfte Behandlungen bei Problemen mit den Bandscheiben, Gelenken und der Wirbelsäule.Bei Bandscheibenvorfall mit entsprechenden Nervenwurzelkompressionen kann mit Interferenzstrom konservativ behandelt werden, wenn keine Operation notwendig ist.

Magnetfeldresonanztherapie (keine Kassenleistung)
mr2Natürliche elektromagnetische an den Organismus angepasste Schwingungen aktivieren Regenerationsprozesse bei Gelenks- und Bandscheibenproblemen, bei Verletzungen und Durchblutungsstörungen. Sie stärken das Immunsystem und steigern Leistungsfähigkeit und Vitalität.
Wärmelampen (nur Stirn- und Kieferhöhlen), Kopflichttherapie, Inhalationen
Die Rotlicht- und Kohlenfadenlampenbehandlung wird als Begleittherapie bei Infektionen der oberen Luftwege (Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Rachenraum, …) eingesetzt.
Aerosolinhalationen unterstützen hervorragend die Behandlung bronchialer Erkrankungen.
Kleine Chirurgie
  • Akute Wundversorgung bei unkomplizierten Verletzungen führen wir gleich vor Ort durch.
  • Kleinere Hautgeschwülste wie Warzen, Talgzysten, Fibrome, Muttermale, Blutschwammerln, seborrhoische Keratosen oder sonstige kosmetisch störende Wucherunge werden in Lokalanästhesie schonend operiert.
Akupunktur (keine Kassenleistung)
Als einer der ersten Ärzte in meiner Praxis in Obervellach (Mölltal, Kärnten) biete ich seit 1977 Akupunktur nach Professor Bischko neben der Schulmedizin als alternative Therapie an.Diese traditionsreiche asiatische Behandlungsmethode wirkt mit größten Erfolgen bei vielen Alltagsbeschwerden, Schmerzen der Wirbelsäule, Gelenksarthrosen und Kopfschmerzen bis hin zur Migräne Wertvolle Hilfe leistet sie zur Raucherentwöhnung. Allergien wie Heuschnupfen, Bronchitis oder Hauterkrankungen werden erfolgreich ohne Nebenwirkungen behandelt.

Die Methodik umfasst Kopf-, Ohr- und Körperakupunktur mit Silber-, Gold- oder Stahlnadeln, wenn nötig auch mit Elektrostimulation. Wer Angst vor Nadeln hat, muss dennoch nicht darauf verzichten, da wir in unserer Ordination auch Laserakupunktur als schmerzlose Alternative anbieten.